24.01.2026 Bunter Abend „Alarm im Blaulicht Milieu“

 

 Gestern Abend fand nach sechs Jahren wieder der Bunte Abend des TSV Wiesthal in der voll besetzten Kulturhalle statt. Die Gäste und mehr noch die zahlreichen Akteure freuten sich seit Wochen auf das Highligt der diesjährigen Faschingssaison. 

Auch in diesem Jahr umrahmte Huschtallica aus Habichsthal musikalisch die Veranstaltung und sorgte den ganzen Abend über immer wieder für tolle Stimmung und Unterhaltung.

Der TSV als Gastgeber konnte wieder Gloria Zierof, Moritz Schanbacher und erstmalig in diesem Jahr Philipp Goldberg für die erstklassige Moderation gewinnen. Aus Sicht der Rettungsleitstelle Wiesthal „First Responser“ jonglierten Gloria und Moritz mit Praktikant Philipp gekonnt und unterhaltsam durch das Programm.

Als erstes stürmte die „Mini“ Tanzgruppe des TSV Wiesthal die Bühne, die mit tollen Kostümen aus 1001 Nacht das Publikum begeisterte. Im Anschluss berichtete Bärbel Englert von ihren Erlebnissen als „Nachbarin“ vom jährlichen Open Air in Wiesthal.

Die Live-Talkshow mit Markus Lanz und seinen Gästen beschäftigte sich in dieser Sendung mit den aktuellen politischen Themen in Wiesthal. Die Zuschauer hatten eine Menge Spaß dabei.

Als nächstes stand die Frauen-Gymnastikgruppe des TSV auf dem Programm. Angekündigt mit 3 F = Feuer, Flammen, Frauen boten sie ein farbenfrohes Spektakel mit einem Tüchertanz, der an züngelnde Flammen erinnerte. Dafür wurden sie mit viel Applaus belohnt. Mit der Zugabe „Hast du gute Laune“ animierten sie die Gäste zum Mitmachen und Mitklatschen.

Nun betrat das Ersthelferteam Dennis die Bühne. Für den Standort Krommenthal sollte eine Gruppe Freiwilliger zu First Responsern ausgebildet werden. Der Ausbilder hatte seine heilige Last in der Schulung: einer hochmotiviert, einer nur an Selfies interessiert und der Dritte war gar nicht zu gebrauchen.

Auch die drei Habichsthaler Olof, Markus und Dieter bereicherten dieses Jahr wieder das Programm mit einem Gastauftritt beim Bunten Abend. Sie nahmen das Publikum mit auf eine unterhaltsame, pantomimische Reise durch den Wilden Westen.

Eine Verabschiedung der ganz besonderen Art durfte der Wiesthaler Hausarzt Polzer erfahren, der dieses Jahr nun in seinen wohlverdienten Ruhestand geht. Begleitet durch den „Zäpfchenstreich“ betrat zunächst die Ehrendelegation des TSV die Bühne. Alfred Paul, ebenfalls Mediziner, hielt dabei die Laudatio und holte Günter Polzer unter Standing Ovations über den roten Teppich auf die Bühne. Nach Überreichung des Ehrendoktorhutes musste Polzer noch live Diagnosen an drei ganz besonderen Patienten stellen.

Nach einer 30-minütigen Pause ging es weiter mit der TSV-Tanzgruppe im Polizei-Outfit. Im schnellen Wechsel tanzten die Ladies zu verschiedenen Songs eine tolle Choreografie und wurden dafür mit reichlich Applaus belohnt.

Der wachsenden Bedrohung wirkte die neu zu gründende Securtiyfirma AP1/62 von Marita Egert im Armystyle entgegen. Wie vielfältig die Anforderungen in Wiesthal geworden sind berichtete sie eindrucksvoll unter anderem an Beispielen wie der Feuerwehr-Drohne, Frenzels Armee-Fahrzeug und den beiden noch vorhandenen Bunkern.

Die beiden Zugereisten, Christiane Halbig und Robert Appelmann, legten unterhaltsam dar, wie schwierig es ist, in Wiesthal eingebürgert zu werden. Für den Rhönhoas und den Schwoijer war es eine echte Herausforderung, die Rechenaufgaben und den Sprachtest zu bestehen.

Ein Gespräch auf dem Klohäuserl von „Hennerscht“ und „Vörderscht“ konnte das Publikum live auf der Bühne verfolgen. Das Dorfgeschehen im vergangenen Jahr wurde dabei ausführlich diskutiert und so den Gästen wieder in Erinnerung gerufen. Die beiden Wiesthaler Urviecher wurden dargestellt von Uli Geist und Roland Breitenbach.

Mit dem Einzug des Männerballetts des TSV erreichte der Bunte Abend seinen letzten Programmpunkt. Die Herren hatten sich in nicht jugendfreien Outfits geworfen und heizten dem Publikum nochmals ordentlich ein. Das rief die Damen der Polizei-Tanzgruppe auf den Plan, die die Herren kurzerhand in Handschellen legte.

 

Zum krönenden Abschluss wurden nochmals alle Akteure des Abends auf die Bühne geholt. Dort erhielten Sie den diesjährigen Faschingsorden passend zum Motto. Stefan Fleckenstein lobte die tolle Organisation und bedankte sich bei allen Narren vor und hinter der Kulisse.